Das Rennen der 3D Drucker – Runde 3 – Flaschenzug Variante Mit einem Flaschenzug lassen sich nicht nur schwere Kisten leichter heben. Durch ihn werden Core XY 3D Drucker zu wahre Sprinter.

Eine Weiterentwicklung der klassischen kartesischen 3D Drucker sind die H-Bots oder Core XY Drucker. In Runde 3 des Rennens um die beste 3D Druckermechanik, veruschen sie auf Platz eins zu kommen.

Schaffen diese Drucker das?

Auch sie besitzen ein Druckbett, welches nur in der Z-Achse verfährt. Soweit ist das erstmal nichts besonderes, hier ziehen die H-Bots gleich auf, mit der klassischen kartesischen 3D Drucker Bauart. Doch das ist ihnen nicht genug und sie setzen zum Überholmanöver an.

Mit wenig Masse in die Oberklasse

Ihr Vorteil spielt sich auf der X-Achse und Y-Achse ab, wo der Druckkopf befestigt ist. Die Achsen sind miteinander gekoppelt und korrelieren miteinander. Einfacher gesagt, um den Druckkopf in die X oder Y-Richtung zu fahren, müssen sich die beiden Motoren für die X- und Y-Achse immer zusammen bewegen. Wie bei allen kartesischen 3D Druckern werden die beiden Achsen über einen Zahnriemenantrieb bewegt. Die Zahnriemen werden ähnlich wie bei Flaschenzügen umgelenkt. Mit dem Vorteil das die Motoren für die beiden Achsen fest am Gehäuse verbaut werden können. Das spart Masse bei den bewegten Bauteilen, was sich positiv auf die dynamischen Eigenschaften auswirkt. Mit diesem Vorteil, können 3D Drucker mit Flaschenzug deutlich schneller in der X und Y Richtung verfahren. Ein starkes Argument, mit denen sich die H-Bots einen großen Schritt vor die bisher betrachteten 3D Drucker setzen.

Optimale Raumverhältnisse

Auch in Sachen räumliche Abmessungen punktet diese 3D Drucker Bauweise gegenüber den Prusa-Bauarten.Quadratisch praktisch, lassen sich Türen für einen geschlossenen Bauraum leicht am Rahmen platzieren. Ein weiterer Satz nach vorne, den sich die H-Bots mit den klassisch Kartesischen 3D Druckern teilt.

Rechenleistung ist gefordert

Doch es gibt nicht nur Vorteile, die Firmware für die Steuerung ist durch die Zusammenarbeit von X- und Y-Motor komplexer, als sie es bei unseren ersten Kandidaten der Fall ist. Dafür verlieren Core X/Y und H-Bots minimal an Vorsprung. Nicht das der 3D Drucker aus der nächsten Runde den Vorsprung zur Nichte macht.

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